Sicherheitstechnik Handels GmbH
   
 
 
Viele Gründe für Zivilschutz und eine Eigenvorsorge .....

Der Zivilschutz ist in unserer Wohlstandsgesellschaft ein vollkommen vernachlässigtes Stiefkind und oft wird hier Aufklärung als Angstmache gedeutet. Dabei ist wohl den meisten Menschen klar, daß die fetten und sorglosen Jahre endgültig vorbei sind. Die globale Veränderung zieht sich mittlerweile durch alle Bereiche des Lebens und betrifft jeden Einzelnen von uns.
Einige Fakten sollten Ihnen zu denken geben und Sie zur Vorsorge anregen.....

 

Naturkatastrophen:

Allein die Statistiken der Münchner Rückversicherung beweisen, daß die großen Naturkatastrophen in den letzten 30 Jahren weltweit um deutlich mehr als 500 % zugenommen haben, Sturmschäden sogar um den Faktor 10. Vulkanische und seismische Aktivitäten haben seit 1975 um über 600 % zuge-nommen und die Geowissenschaftler warnen, daß dies alles erst der Anfang einer globalen, „unheilvollen“ Entwicklung ist. Seit 1998 können wir klar beobachten, daß Großereignisse wie Erdbeben, Hochwasser, Sturmschäden, Großbrände oder außergewöhnliche Wetterphänomene in allen Teilen der Erde deutlich ansteigen und beinahe täglich hören wir irgendeine Katastrophen-meldung. Und immer wieder werden uns in den Medien Menschen vorgeführt, die sich ihre Notlage kurz vorher nicht vorstellen haben können und die auf solche Ereignisse auch nicht vorbereitet waren.
Nach Einschätzung des US Geheimdienstes („Pentagon-Paper“) ist sogar damit zu rechnen, daß sich in den nächsten Jahren durch den Klimawandel und dem raschen Abschmelzen von Eisbergen der Golfstrom so verändert, daß es in den USA und Europa neben heftigen Stürmen und Trockenheit auch zu einer Temperaturabsenkung kommt, die langfristig bei unter 0 Grad liegen soll. Die Folge davon wäre, daß Regionen plötzlich unfruchtbar werden und Trinkwasser und Nahrung ein weltweites Problem darstellen könnten.

Wirtschaft :

Kein Baum wächst in den Himmel und auch die Wirtschaft eines Landes kann nicht permanent wachsen. Stagniert jedoch das Wachstum, kommt es zu verheerenden Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Gefüge eines Staates. Diese Anfänge spüren viele Bürger in Westeuropa bereits am eigenen Leib und besonders Deutschland, als wirtschaftlich stärkste Nation, gerät zunehmend immer mehr in Schwierigkeiten. In der EU haben wir derzeit etwa 20 Millionen Arbeitslose! Dazu noch drei Zahlen aus Deutschland: Jeder 8. Arbeitnehmer ist arbeitslos, jeder 4. leidet unter Depressionen und jeder 2. hat innerlich bereits gekündigt. Heute herrscht bei vielen die Angst um ihren Arbeitsplatz und zudem drängen immer mehr junge Menschen und Zuwanderer auf den Arbeitsmarkt. Die Firmenpleiten steigen von Jahr zu Jahr, viele Betriebe wandern in das Ausland ab und Rationalisierungsmaßnahmen in allen Bereich führen zu steigenden Entlassungen. Der Schuldenstand der meisten Länder hat unvorstellbare Ausmaße angenommen und diese wachsen weiter und weiter. Allein in Deutschland betragen die Zinsen allein ca. 40 Milliarden Euro jährlich.
Und eines sollten wir bedenken: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen!

Finanzmärkte / Geld:

Die Einführung des Euro hat - trotz gegenteiliger Aussagen - in allen Bereichen des Lebens zu einer teils erheblichen Verteuerung geführt. Als Teil der Globalisierung war die Abschaffung nationaler Währungen jedoch unerläßlich und Verlierer dabei waren vor allem Länder mit einer starken Wirtschaft und einer gesunden Währung.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten seinen Unterhalt zu erwirtschaften:
1) durch Arbeit oder 2) durch Kapitalerträge, also durch Zinsen aus Veranlagungen oder diversen Finanzspekulationen. Diese Zinserträge müssen jedoch auch erwirtschaftet werden und je höher der Zinsertrag, um so höher die Verschuldung der Volkswirtschaft auf der anderen Seite. Übersteigt die Summe der Zinserträge die Summe der erbrachten Arbeitsleistung dann kippt das System und heute stehen wir kurz davor. Die Vorstellung „Geld für sich arbeiten“ zu lassen, ist letztlich eine Illussion, der keine reale Arbeitsleistung zugrunde liegt.

Der US-Dollar gilt heute weltweit als die Reservewährung, nachdem sich im Laufe der Zeit alle Länder von einer Golddeckung ihrer Währung verabschiedet haben. Konkret heißt das, daß jedes Land anstatt Gold US-Dollar als Währungsdeckung hält. Die FED (amerikanische Nationalbank) ist im Gegensatz zu anderen Ländern im Privatbesitz einiger US-Großbanken, die Dollars drucken und diese dann an die US Regierung verleihen, welche dafür wiederum Zinsen bei den Bürgern einhebt.

Die amerikanische Wirtschaft wird heute nur noch von Konsum-Krediten angeheizt und das bedingt wiederum ein ständiges Wirtschaftswachstum. So ist die US-Wirtschaft nicht nur auf billiges Öl, sondern vor allem auf frisches Geld aus der ganzen Welt angewiesen.

Das amerikanische Handelsbilanzdefizit befindet sich zudem in einem katastrophalen Zustand - d.h. es werden wesentlich mehr Waren importiert als exportiert - und laut führenden Finanzexperten nimmt die Dollar-Schwäche immer noch bedrohlichere Ausmaße an, sodaß man bereits laut von einem bevor-stehenden Währungs- und Wirtschaftszusammenbruch spricht.
Die Auswirkungen eines solchen wären nicht vorstellbar, zumal ein beträchtlicher Teil der Alters-vorsorge, Pensionsversicherung, Sozialleistungen über Erträge aus Aktienveranlagungen erwirtschaftet werden sollen. Gerade in einer Krise kann jedoch ein Aktienpaket über Nacht wertlos werden und die Vergangenheit hat zweierlei gezeigt: ein Börsenzusammenbruch ist immer wieder geschehen (wenngleich oft in Abständen von mehreren Jahrzehnten) und Gold, Silber oder Immobilien haben auch in schwierigen Zeiten Bestand . Daß der Goldpreis künstlich niedrig gehalten wird und gleichzeitig immer mehr Edelmetalle vom Markt aufgekauft werden, sei nur am Rande erwähnt.


Atomkraft:

Seit dem Unfall in Tschernobyl ist wohl jedem klar, daß Atomkraft nicht immer nur sauber, sicher und ungefährlich ist. Weltweit sind heute 440 (!) Atomkraftwerke in Betrieb und davon befinden sich 51 in so erdbebengefährdeten Ländern wie Japan, wo zusätzliche weiter 20 Kraftwerke in Planung sind.
Hinzu kommen noch die unzähligen Wiederaufbereitungsanlagen von denen ebenfalls eine potentielle Gefahr ausgeht, wie der Unfall in Tokaimura/Japan
1999 gezeigt hat.
In Zeiten von Ölknappheit und steigendem Energiebedarf - erlebt die Atomlobby eine Hochkonjuktur wie nie zuvor. Unzählige neue Kernkraftwerke sind in Planung und Widerstände scheint es angesichts des steigenden Energiebedarfs nicht mehr zu geben. Störfälle in Kraftwerken werden schon lange nicht mehr groß zur Kenntnis genommen, falls über diese überhaupt noch berichtet wird (Temelin).
Man rechnet bei Atomkraftwerken mit einer Unfallwahrscheinlichkeit von 5 %; d.h. bei einer Anzahl von 440 Kernkraftwerken sollte es statistisch alle 20 Jahre zu einem größeren Unfall kommen. Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit liegt allerdings bei 10 % (1979 in Harrisburg, 1986 Tschernobyl, 1999 Tokaimura).
Im militärischen Bereich scheint die Hemmschwelle ohnedies endgültig gefallen zu sein und das geht so weit, daß der Einsatz von Atomwaffen nunmehr auch für einen präventiven Erstschlag oder auch zur Bekämpfung von Terroristen vorgesehen ist.

Die Produktion von kleinen bunkerbrechenden Atombomen, sog. „Mini-Nukes“ (USA) oder Raketen mit atomaren Mehrfachsprengköpfen (Rußland) ist bereits im Anlauf und weltweit ist eine besorgniserregende Zunahme in der Rüstung zu bemerken. Das wirtschaftlich desolate Nordkorea hat die Atombombe bereits und der Iran hält unbeirrbar an seinem Atomprogramm fest. Laut Experten ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Terroristen in den Besitz radioaktiver Materialien gelangen. Leider hat die Geschichte gezeigt, daß Waffen die produziert worden sind, auch irgendwann eingesetzt wurden.
Es sollte uns einfach bewußt sein, daß es keine absolut sichere Technik gibt und daß´die Kernenergie viele Gefahren in sich birgt.


Terrorismus:

Der Anschlag auf das World Trade Center hat die Welt verändert und der „Kampf gegen den Terrorismus“ ist heute das Zauberwort um die Globalisierung, militärische Aktionen, die Einführung neuer Gesetze, die Überwachung der Bürger usw. durchzusetzen. Über kurz oder lang wird dies vermutlich dazu führen, daß jeder „gute“ Bürger mit einem Mikrochip markiert wird. Was, wenn etwa Terroristen auch Anschläge mit radioaktiven Substanzen (z.B. schmutzige Atombombe) durchführen, einen Anschlag auf ein Kernkraftwerk oder auf die Wasser- oder Energieversorgung eines Landes?
Es ist bekannt, daß terroristische Gruppen sich bemühen, in den Besitz angereicherten Materials zu gelangen. Seit dem Zerfall der Sowjetunion sind überdies Dutzende „Koffer-Atombomben“ spurlos verschwunden und es gibt einen schwunghaften Handel mit radioaktiven Materialien. Zudem gibt es tonnenweise chemische und bakeriologische Waffen, die ebenfalls Anlaß zur Sorge geben.
Alles in allem wird uns das Phänomen des internationalen Terrorismus noch längere Zeit beschäftigen und eine Lösung ist dzt. nicht in Sicht.


Gesellschaft:

Die gesellschaftpolitischen Veränderungen der letzten Jahre sind einzigartig in der Geschichte der Menschheit und wie dieses großangelegte Experiment ausgehen wird, kann derzeit keiner sagen.
Alte Wertvorstellungen wie Heimat, Familie, Tradition oder Religion entsprechen nicht mehr dem multi-kulturellen Zeitgeist. In unserer Fun- und Freizeitgesellschaft geht es primär um Konsum und wie schon der Name sagt, sind wir heute in erster Linie „Verbraucher“. Die Kluft Arm und Reich wird dabei immer größer.
Die Globalisierung und die „Amerikanisierung“ der Welt breitet sich rasend schnell aus.Man kann fast schon von einer neuen Völkerwanderung sprechen; jedoch benötigt eine Integration von Zuwanderern aus anderen Kulturen und Religionen eine gewisse Zeit und ist auch nur möglich, wenn deren Anzahl im Rahmen bleibt. Gelingt eine Integration jedoch nicht, dann kann zu einem gesellschaftspolitischen Konfliktpotential für die Zukunft werden.

Gesundheit:

Die Kosten für unser Gesundheitssystem drohen zu explodieren und die Menschen in unserer Wohlstandsgesellschaft werden zwar immer älter aber auch immer kränker. Tatsache ist, daß Krankheit mittlerweile aber auch ein Riesengeschäft geworden ist und oft ist der Patient dabei ein richtiges Profitcenter an dem viele mitverdienen. Allergien und psychosomatische Krankheiten sind rapide auf dem Vormarsch und wir bewegen uns immer weiter von der Natur weg. Heute haben wir jede Menge denaturalisierter und vitamin- und mineralstoffarmer Nahrung, eine marktorientirete Landwirtschaft mit tonnenweise Einsatz von Dünge- und Spritzmitteln,unsichtbare Strahlungsbelastung ausgehend von Funkmasten, Handys, Schnurlostelefonen bis hin zu „toter“ Mikrowellenkost. Eine alte Vorhersage der Indianer scheint sich allmählich zu bewahrheiten, wonach eine Zeit kommen wird, wo der weiße Mann bei vollen Tellern verhungern wird.

Bevölkerungswachstum:

Die Gesamtbevölkerung der Erde betrug 1900 ca. 1,6 Milliarden Menschen, im Jahre 1950 bereits 2,515 Milliarden und im Jahre 2000 lag diese bei 6,530 Milliarden. Bei Anhalten dieser Entwicklung kann man sich selbst ausrechnen, wann Rohstoffe, Energie, Wasser, Lebensmittel, saubere Luft ect. weltweit knapp werden und sich die Versorgungssituation zuspitzen wird. Künftige Kriege werden sich nach Einschätzung von Experten dann vor allem um das Wasser drehen. Die Privatisierung der Wasser- und Energieversorgung ist bereits in vielen Ländern im Gange und das bedeutet in Folge aber auch, daß dann marktwirtschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen (Gewinmaximierung, Preiserhöhungen, Rückgang bei Investitionen ect.). In der Geschichte der Menschheit kam es immer wieder zu einer „natürlichen” Reduzierung der Bevölkerung durch Hungersnöte, Seuchen oder Kriege.

Ernährungsvorsorge:

Im Zeitalter der Globalisierung und des freien Warenverkehrs sind wir gewohnt, täglich frische Lebensmittel zu kaufen, die aus aller Welt in unsere Läden kommen. Es ist normal geworden, daß man seinen Bedarf nur noch kurzfristig deckt und wer hat heute schon noch Lebensmittel für einen längeren Zeitraum zuhause oder wer hat überhaupt noch genügend Platz für eine ausreichende Vorratshaltung? Die Versorgung der Bevölkerung kann mittlerweile kein Land mehr aus eigenen Ressourcen schaffen und die kleinen Agrarbetriebe - die früher maßgeblich für die die Nahversorgung beigetragen haben - sind in der EU ohnehin chancenlos. Eine öffentliche Bevorratung gibt es nicht und wenn der Großhändler ein Geschäft nicht mehr beliefern kann, dann bleiben die Regale eben leer. Nach 60 Jahren in Frieden und Wohlstand scheint das Bewußtsein für eine Bevorratung auch in Vergessenheit geraten zu sein. Dabei sollte uns klar sein, daß z.B. bei einem radiokativen Unfall und einer großflächigen Verstrahlung die Versorgung als erstes betroffen ist und das nicht nur einige Tage lang.
Warum hat etwa die Regierung in Deutschland im Sommer 2004 die Notstandsgesetze (diese regeln im Krisenfall die Versorgung und u.a. auch die Ausgabe von Bezugsscheinen =Lebensmittelmarken) neu beschlossen? Und die Ministerin für Ernährung und Landwirschaft, Renate Künast, ging sogar mit der Empfehlung einer privaten Lebensmittelbevorratung von mind. 2 Wochen für jeden Bundes-bürger an die Öffentlichkeit. Nach vielen Jahren, in denen der Zivilschutz in der BRD praktisch nicht mehr exestiert hat, kommt es jetzt zu einer Wiederbelebung und begründet wird dies mit möglichen Naturkatastrophen oder terroristischer Anschläge auf Kernkraftwerke o.Ä. Das zeigt klar, daß auch seitens der Politik zukünftig mit Großereignissen und weiteren Katastrophen gerechnet wird.

Schutzvorkehrungen ?

Für den Ernstfall gibt es für Politiker, Wissenschaftler, hohe Militärs und
Wirtschafts- und Finanzgrößen ein Überlebenskonzept und entsprechende Schutzvorkehrungen samt Logistik und natürlich auch Zugang zu Schutzräumen.
Die Zivilbevölkerung erfährt im Normalfall davon nichts und es wäre auch schwierig zu erklären, warum es keine Vorkehrungen für das einfache Volk im Falle eines Reaktor- unfalles, eines Atomkrieges oder anderer Großkatastrophen gibt. Das Beispiel der Schweiz - wo fast für jeden Bürger ein Schutzplatz vorhanden ist - zeigt, daß es auch anders gehen könnte. Daß die Zeiten eher unsicherer werden dürfte wohl jedem klar sein und eine Vorsorge hat dabei nichts mit Angstmache zu tun. Und im Ernstfall ist es für entsprechende Maßnahmen sicherlich zu spät.

Heutzutage ist Eigenverantwortung angesagt und man sollte nicht davon ausgehen, daß in Krisen-zeiten Hilfe von außen zu erwarten ist. Selbst in Friedenszeiten laufen Hilfsprojekte nur schleppend an und meist sind Einsatzorganisationen bei Großkatrastrophen überfordert. Immer wieder zeigen die Ereignisse nach größeren Zwischenfällen, daß die erste Zeit jeder auf sich selbst gestellt ist und mit dem was er hat, zurechtkommen muß. Weiters sollten wir bedenken, daß zukünftige Katastrophen in unserer vernetzten Welt eine neuartige Dimension annehmen können, die wir uns jetzt noch gar nicht richtig vorstellen können.
Was kann der Einzelne tun ?
Angst ist in jeder Hinsicht ein schlechter Ratgeber und letzendlich können wir viele Dinge auch nicht beeinflussen. So kann nur jeder für sich selbst und seine Familie Vorkehrungen treffen und der erste Schritt ist sicherlich, mögliche Szenarien einmal gedanklich für sich durchzuspielen. Was tun wenn z.B. die Wasserversorgung gestört ist, wenn längere Zeit kein Strom mehr da ist, worauf ist nach einem Unfall in einem Kernkraftwerk zu achten usw.
Empfehlenswert ist etwa wichtige Dokumente in Fotokopie an einem anderen Platz aufzubewahren.
Man sollte auch eine Strategie bei einer möglichen Finanz- oder Wirtschaftskrise haben; der Idealfall wäre sicherlich eine schuldenfreie Immobilie oder ein Sicherheitspolster in Form von Goldmünzen bzw. Silber, das aber dann auch zuhause aufbewahrt und jederzeit verfügbar sein sollte. Bei langfristigen Geldanlagen oder Aktienkäufen ist äußerste Vorsicht angebracht.
Abhängig von der Wohnlage sollte man sich überlegen, welche Naturkatastrophen (Hochwasser, Muren, Lawinen) drohen könnten und wie man diesen begegnen kann.
Man sollte auch an praktische Dinge wie Werkzeug, Kleidung, Decken ect.
denken.

Die Prioritäten im Zivilschutz sind: Saubere Luft, Wasser und Nahrung!
Selbst bei einem radioaktiven Störfall kann man sich mit dem entsprechenden Wissen gut schützen. Untersuchungen haben klar gezeigt, daß Wohnungen oder Kellerräume einen guten Strahlenschutz bieten und wichtig ist dabei vor allem die Versorgung mit sauberer Luft, einer sog. Schutzbelüftung. In einer Entfernung von 30 km ab dem Zentrum ist die elektromagnetische Gammastrahlung recht gering, jedoch sind die Radionuklide, welche in der Luft und durch Winde meilenweit verteilt werden eine enorme Gesundheitsbelastung, da radioaktive Stäube und Gase die eingeatmet werden, nicht mehr dekontaminiert werden können. Man kann davon ausgehen, daß es durch die Zerfallszeit von Radionukliden alle 7 Tage zu einer 50%igen Reduzierung kommt; d.h. schlimmstenfalls ist die Luft nach drei bis vier Wochen wieder rein und ein Aufenthalt ist im Freien wieder möglich. In Folge gibt es jedoch langlebige Radionuklide, die durch Regen in den Boden gelangen und so langfristig für eine Strahlenbelastung sorgen, sodaß kein Anbau mehr möglich ist; daher auch die Wichtigkeit einer Bevorratung. Für einen behelfsmäßigen Schutz ist es ratsam Plastikplanen (z.B. nach einem Glasbruch) und Klebebänder (zum Abdichten von Fenstern/Fugen) zu kaufen. Eine Gasmaske mit den entsprechenden Filtern und ein ABC-Schutzanzug können wichtig sein, etwa wenn man unterwegs ist (z.B. Chemieunfall auf der Autobahn) oder seine Wohnung verlassen muß.
Schutzbelüftungen für die Errichtung eines „Teilschutzraumes“ in der Wohnung oder in einem Keller-raum bieten eine gute Alternative zu den herkömmlichen Schutzräumen und haben den Vorteile, daß man sich in seinen eigenen vier Wänden aufhalten kann.

Trinkwasser ist auf alle Fälle lebenswichtig und für eine Bevorratung bietet sich eigentlich nur Mineral-wasser (mit Kohlensäure wegen der Haltbarkeit) oder gutes Quellwasser an. Die Haltbarkeit des- selben ist jedoch begrenzt. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Entkeimungstabletten (z.B. Mikropur) die Trinkwasser lagerfähig macht und die Bildung von Keimen im Wasser verhindert.
Ein Rat: Besorgen Sie sich ausreichend Kanister um Wasser abzufüllen oder dieses von einem Tankwagen zu holen. Spezielle Wasserfilter aus dem Expeditionsbereich reinigen Wasser zuver- lässig vor Verunreinigungen und ermöglichen, daß man auch aus Oberflächenwasser (Tümpel, Bach ect.) reines Trinkwasser gewinnt. Man kann von einem Verbrauch von ca. 3 Liter pro Person und Tag ausgehen. Wichtig ist natürlich auch ein Notkocher um Wasser zu erhitzen und der Handel bietet dazu verschiedene Modelle (Esbit, Petroleum- oder Spirituskocher, usw.) an.

Lebensmittel sind in Friedenszeiten ein Verbrauchsgut und was es heißt Hunger zu haben, wissen die Wenigsten von uns noch. Heute sind einige wenige Großkonzerne zuständig für die Belieferung der Supermärkte. Bei einer gößeren Krise ist sowohl die Produktion betroffen ist, der Handel und letzt-endlich auch der Konsument, der dann vor geschlossenen Geschäften oder leeren Regalen steht. Die Wichtigkeit einer Lebensmittelbevorratung kann angesichts vielfältiger Bedrohungsszenarien am Anfang dieses Jahrhunderts nicht hoch genug eingeschätzt werden. Vieles läßt sich kostengünstig im Lebensmittelhandel erstehen (Ablaufdaten überprüfen) und Langzeitlebensmittel in einer strahlensicheren Verpackung haben darüberhinaus den Vorteil einer extrem langen Haltbarkeit und benötigen nur wenig Platz.
Und bedenken Sie bitte eines: In Krisenzeiten können Sie auch von Gold nicht abbeißen.

Grundsätzlich ist jedoch neben all den äußeren Aspekten einer Vorsorge die geistige bzw. spirituelle Einstellung von wesentlicher Bedeutung. Auf der Erde vollzieht sich eine massive Schwingungser-höhung und jeder spürt diese Veränderung auf seine eigene Weise. Die Entscheidung wie man sein Leben weiterführen möchte - ob im Konsumrausch und ausufernden Sinnesfreuden - oder anders, liegt bei jedem selbst.

© Innova GmbH, A-6314 Niederau 176, Tel. 05339-2510, www.innova-zivilschutz.com

 

 
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